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A-Jugend Saisonbeginn

20.09.2019
Eine ober-niederbayerische Kooperation

Seit Saisonbeginn arbeiten die Vereine TSV, SCT und SVP im Jugendfußball zusammen

Rudelzhausen: Mit Nachwuchssorgen kämpfen die Fußballvereine überall: Schon lange kicken in den Jugendmannschaften nicht mehr so viele Kinder wie früher, Spielgemeinschaften zwischen mehreren Vereinen sind mittlerweile die Regel. Eine neue Zusammenarbeit im Jugendbereich pflegen in dieser Saison der TSV Rudelzhausen, der SC Tegernbach und SV Puttenhausen - quasi eine ober-niederbayerische Kooperation.

Von Christine Hainzinger

Während der TSV-Rudelzhausen und der SC Tegernbach schon in den vergangenen Jahren im Jugenfußball gemeinsam engagiert waren und die Zusammenarbeit immer als gut bewertet wurde, war der SV Puttenhausen - eine Spielgemeinschaft in der A-Jugend mit Leibersdorf ausgenommen - bisher "selbstständig".

Ende der vergangenen Saison wurden bereits die Vorbereitungen für eine Spielgemeinschaft zwischen den drei Vereinen aufgenommen. So konnten die Trainer schon mit Eltern und Spielern reden. Überzeugungsarbeit hat es bei einigen Eltern freilich gebraucht, berichten die Vereinsvertreter. Doch sei die Situation, so wie sie jetzt mit der neuen Kooperation herrscht, "in beiderseitigem Interesse und für die künftige Entwicklung wichtig", sagt Christoph Geier, Jugendleiter beim TSV Rudelzhausen.

150 Spieler in elf Mannschaften

Denn mit nun gut 150 Spielern, elf Mannschaften und 19 Trainern ist die Spielgemeinschaft, die von der F- bis zur C-Jugend unter dem Namen (SG) TSV Rudelzhausen aufläuft und in der B-Jugend als (SG) SV Puttenhausen, "ideal", betont Christoph Geier. Vorige Saison konnten von TSV und SCT nur sieben Mannschaften gestellt werden, nun sind es also vier mehr. Jede Altersklasse kann besetzt werden.

Das sei auch für die Motivation der Spieler wichtig, erklärt zweiter TSV-Jugenleiter Thomas Kühner. Denn wenn die Spieler wissen, dass es auch in der folgenden Altersklasse noch eine Mannschaft gibt, können sie leichter im Verein gehalten werden. Dass sich die Kinder aus allen drei Vereinen schon aus Kindergarten und Schule kennen, sei ein weiterer Vorteil. "Die Zusammenarbeit mit TSV und SCT war naheliegend", sagt Puttenhausens Vorsitzender Dietmar Brunner. Die ober-niederbayerische "Grenze" zwischen Rudelzhausen und Puttenhausen hat in den vergangenen Jahren vielleicht eine Zusammenarbeit noch verhindert, nun aber würden die Vorteile der Kooperation überwiegen. "Obwohl drei Vereine aufeinandertreffen, ist von Vorteil, dass die drei Orte so nah beinander sind", sagt Christoph Geier.

Die Spielorte der einzelnen Jugendmannschaften wechseln durch, und die Trainingsorte werden so festgelegt, wie es von der Mannschaftszusammensetzung passt. Die Mannschaften, die auf den Namen (SG) TSV Rudelzhausen laufen, treten in den oberbayerischen Spielklassen an. Die B-Jugend (SG) SV Puttenhausen spielt im Fußball-Bezirk Niederbayern.

Angelegt sei die Kooperaton langfristig, sie werde aber immer wieder überprüft, erklärte Dietmar Brunner. Mit der aktuellen Situation sind die Verantwortlichen der drei Vereine sehr zufrieden. Auch die ersten Ergebnisse der kürzlich gestarteten Saison sind positiv.

Überraschungserfolg der A-Jugend

Ein kleiner Sonderfall ist die A-Jugend - erstmals seit vielen jahren können TSV und SCT diese Altersklasse wieder besetzen. Zuletzt kickten TSV- und SCT-Jugendliche in Au in einer Spielgemeinschaft. Nun gibt es in der A-Jugend eine (SG) TSV Rudelzhausen mit Spielern aus Rudelzhausen und Tegernbach. Die Mannschaft hat sich vor der Saison recht spontan zusammengefunden. Und die A-Kicker haben gleich einen Überraschungserfolg gefeiert und in der ersten Runde des Sparkassenpokals Titelverteidiger Hallbergmoos aus dem Wettbewerb geworfen.

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